Schamlos abgekupfert von der lieben Frau Schussel kommt hier, geringfügig verspätet, zum ersten Mal mein Jahresrückblick:
1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Ich gebe eine 9. Gab zwar auch einige weniger gute Momente, aber die Geburt von Dominik hat natürlich alles rausgerissen.
2. Zugenommen oder abgenommen?
Übers Jahr gesehen ist mein Gewicht konstant. Aktuell ein wenig im Plus, was ich jetzt einfach mal schamlos auf die leckeren Plätzchen von Omi schiebe.
3. Haare länger oder kürzer?
Insgesamt weder noch, aktuell im “Winterlook” ein wenig länger als im Sommer.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Auch hier alles mehr oder weniger beim alten. Wobei ich in den letzten Jahren tendenziell weniger kurzsichtig geworden bin.
5. Mehr Kohle oder weniger?
Dank Elterngeld deutlich mehr. Was ich ab Februar auch schmerzlich vermissen werde. Aber vielleicht läuft es dann ja mit meiner kleinen, bescheidenen NebenSelbständigkeit wieder etwas besser.
6. Besseren Job oder schlechteren?
Mein “Vollzeitjob” als Mutter hat sich eigentlich verbessert, er ist abwechslungsreicher und herausfordernder geworden. Mein “Zweitjob” im IT-Servicebereich hat sich etwas verschlechtert, wobei vor allem die Babypause die Bilanz verhagelt hat.
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Viel mehr. Man glaubt ja gar nicht, was man alles für ein zweites Baby braucht, auch wenn man zuvor der Meinung war, dass man ja eigentlich schon mit allem möglichen Zeug ausgerüstet ist. Aber manches brauchten wir doppelt (Babybett, Babyphon), anderes komplett neu (was erdreistet sich Dominik auch, im Winter eine andere Kleidergröße zu tragen wie sein großer Bruder zur gleichen Zeit im gleichen Alter, und wie kann er es wagen einen Schnuller zu brauchen anstatt am Daumen zu nuckeln wie Julian
).
8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ne, leider nix. Eigentlich wär ich ja mal dran. Also bitte, liebes Schicksal, gib dir mal Mühe. Bin auch gar nicht anspruchsvoll, so 3-4 Mille würden völlig ausreichen.
9. Mehr bewegt oder weniger?
Bewegt im Sinne von Sport – weniger. Bewegt im Sinne von “ich hebe drei dutzend Mal am Tag Klötzchen vom Boden auf, trage meinen Jüngsten umher und spiele Kitzelmonster mit Julian” – dann definitiv mehr!
10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Keine Ahnung, so was zähle ich nicht. Anfang des Jahres waren es eindeutig zu viele, da war ich körperlich echt fertig. Momentan halte ich mich ganz tapfer und bleibe von größeren Bazillenattacken zum Glück verschont.
11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die schlimmsten Erkrankungen sind für mich nicht meine eigenen, sondern die der Kinder. Sei es, dass Dominik mitten in der Nacht hoch fiebert und immer wieder unruhig wimmert. Oder dass Julians Nase derart verstopft ist, dass nicht mal Nasentropfen helfen und er immer wieder nach Luft japsend versucht am Daumen zu nuckeln. Dann leide ich und verfluche in Gedanken die Medizin, die zwar Herzen transplantieren und Gehirne operieren kann, aber nicht mal ein einziges wirklich wirksames Medikament gegen Erkältungsviren erschaffen kann.
12. Der hirnrissigste Plan?
Hm, da muss ich passen. Obwohl… die Vorstellung, mittels Einleitung im Krankenhaus die Geburt von Dominik bestimmen zu können, war in der Tat hirnrissig und hat mir außer viel Stress und Tränen nix gebracht. Im Endeffekt kam Dominik, als er bereit war zu kommen, sämtliche Pläne und Tricks waren völlig umsonst.
13. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich muss wieder passen. Wüsste nicht, dass ich im letzten Jahr irgendetwas gefährliches gemacht hätte.
14. Die teuerste Anschaffung?
Ein zweites Baby…!?
Der neue Durchlauferhitzer, würde ich sagen. Hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, endlich macht das Duschen Spaß.
15. Das leckerste Essen?
Hähnchenbrustfilet an Paprika-Sahne-Soße mit Reis. Gegessen bei der lieben Patentante S. Wird seit dem gerne und oft nachgekocht.
16. Das beeindruckendste Buch?
“Die Päpstin”. Oder auch “Die Arena” von Stephen King.
17. Der ergreifendste Film?
Dazu hätte ich vielleicht erst mal ins Kino gehen müssen… *seufz* Auch DVD-mäßig fällt mir da gar nix ein, vom Fernsehen gar nicht erst zu reden.
18. Die beste CD?
Der Soundtrack von “Transformers” von Steve Jablonsky.
19. Das schönste Konzert?
Ich war auf keinem Konzert. Bin ich nicht der Typ für. Ich genieße Musik lieber zuhause, in Ruhe.
20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Julian und Dominik.
21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Julian und Dominik.
22. Zum ersten Mal getan?
Julian in den Kindergarten gebracht.
23. Nach langer Zeit wieder getan?
Nachts um halb drei Fläschchen gegeben und Windeln gewechselt. ![]()
24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Julians böser Treppensturz, der ihm eine Platzwunde und mir den größten Schrecken meines Lebens eingebracht hat. Von dem Abend im Krankenhaus nicht zu reden.
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ich unbedingt ein iPad brauche.
Hat aber leider nicht funktioniert.
26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das Geschenk, bei dem ich mir am meisten Mühe gegeben habe, war ein Fotobuch von Dominik für Omi. Ob es das schönste Geschenk war, kann ich nur hoffen.
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das Einzelzimmer zu Dominiks Entbindung vom Papa. War jeden Cent wert.
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“Pffffttt…bababa…. DA!” von Dominik (zu deutsch: “Mama, ich hab dich lieb!”)
29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ähm, ja, woher soll ich das wissen? Uff… ich würde sagen, ein tief empfundenes “Ich liebe dich” an meinen Mann.
30. Dein Wort des Jahres?
Familie.
31. Dein Unwort des Jahres?
Sommer. Weil wir keinen anständigen hatten.
32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Das Neonatalie-Blog mit seinen wirklich ans Herz gehenden Geschichten.
33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
Gibt’s nicht, aber dafür im nächsten Jahr.
Patentante S. freut sich über Punkt 15. Und sehr über das “lieb”. *freu*
es grüßt
die
Patentante S.
Patentante S. freut über Punkt 15. Und sehr über das “lieb”. *freu*
es grüßt
die
Patentante S.