Schon lange geplant, diesen Dienstag das erste Mal endlich getan: Julian und ich waren beim Mutter-Kind-Turnen.
Während die Leiterin zunächst noch meinte, dass wir gerne zwei- oder dreimal zur Probe kommen könnten, war mir bereits nach zehn Minuten klar, dass das genau das Richtige für Julian ist. Ohne Scheu rannte er durch die Turnhalle, hüpfte, kletterte und sprang umher und erkundete die verschiedenen aufgebauten Stationen. Dabei war es sogar ziemlich voll und dementsprechend laut und etwas chaotisch. Doch Julian fand auf Anhieb mehrere Kinder aus seiner Kindergartengruppe und fühlte sich so offensichtlich gleich wohl – einer der Vorteile wenn man in einem kleinen Dorf wohnt, man trifft sie immer und überall wieder.
Für mich hatte das Turnen etwas von einer Reise in die Vergangenheit. Der typische Turnhallengeruch, die blauen Bodenmatten, die Turnkästen und Holzbänke, irgendwie hat sich in den letzten 30 Jahren nichts an den Materialien verändert. 8-o Aber die Hauptsache ist, Julian hat seinen Spaß!