Nachdem ich endlich einmal die Zeit gefunden habe, die Fotos von den zwei Geburtstagen zu bearbeiten, hier nun endlich der längst überfällige Geburtstagsbericht.
Die Kurzfassung:
es waren zwei wunderschöne Tage.
Die Langfassung:
Als Julian morgens ins geschmückte Esszimmer kam, war er sichtlich beeindruckt von der Dekoration. Luftballons, Luftschlangen, Serviette – alles wurde genau untersucht. Die brennende Kerze mit der großen “3″ musste natürlich sogleich ausgepustet werden. Während ich das Frühstück zubereitete, packte er die ersten Geschenke aus und begann auch gleich mit den neuen Spielen zu spielen. Nur mit Mühe konnte ich ihn dazu bringen, wenigstens eine Scheibe Brot zu essen, zu spannend waren für ihn die ganzen neuen Sachen. Da wurde geangelt wie ein Weltmeister und bunte Elefanten aufgereit.
Letztendlich konnte ich ihn aber doch dazu überreden, die Spielsachen beiseite zu legen und in den Kindergarten zu fahren. Mittags, nachdem ich ihn wieder abgeholt hatte, gab es das Geburtstagswunschessen – Pizza. Im Kindergarten hatte Julian eine schicke Geburtstagskappe bekommen, die er während des Essens stolz trug. Zur Feier des Tages fiel der Mittagsschlaf aus, dafür gab es wenig später Kaffee und Kuchen. Meine bunten Geburtstagskuchen gefielen Julian sehr (der mit den Gummibärchen war für Dominiks Geburtstag und wurde natürlich erst am nächsten gegessen), und lecker waren sie auch.
Der Papa war früher von der Arbeit nach Hause gekommen, und natürlich gab es von ihm auch noch ein Geschenk, ebenso von Cousin T. und Cousine L., die nachmittags zu Besuch gekommen waren. Bis zum Abend spielte Julian immer wieder begeistert mit seinen Geschenken. Es war so schön zu sehen, welche Freude er hatte.
Am nächsten Tag war Dominik an der Reihe. Auch er durfte, mit etwas mütterlicher Unterstützung, seine Kerze auspusten und seine Geschenke öffnen. Die Schiebeente gefiel ihm augenscheinlich sehr und wurde sogleich ausgiebig hin- und hergeschoben. Der absolute Knüller (auch für Julian
) aber waren die bunten Bausteine von Omi, die er nachmittags zusammen mit dem Papa auspackte. Da wurde gestapelt, gebaut und wieder eingerissen, das es eine wahre Freude war.
Wieder gab es leckeren Kuchen, von dem auch Dominik ein wenig kosten durfte.
Alles in allem waren es wirklich zwei tolle Tage. Es hat einfach alles geklappt – die Kinder waren gut drauf und haben sich sehr gefreut, die Kuchen waren gelungen, und die Stimmung war dementsprechend ausgelassen und fröhlich. So können gerne auch die nächsten Geburtstage sein!


Schön zu sehen, dass es auch 3jährige gibt, die an ihrem Geburtstag nicht trutzen. Mein Sohn hat anfangs nur beleidigt das Gesicht abgewandt, als er die vielen verwandten sah. Es dauerte eine Zeit, bis er sich an den Gedanken derart ‘im Mittelpunkt’ zu stehen gewöhnt hatte.
Alles doppelt schön:
2 Geburtstagskuchen
2 süße Kinder
2 wunderschöne Collagen
Da kann ich nur gratulieren, doppelt natürlich!
Das klingt ja wirklich wunderbar und sieht auch gut aus. Bei unseren Kindergeburtstagen ist es nicht immer so. Der dritte Geburtstag unserer Kleinen war eher wie der von DerSinns Sohn.
Wer weiß, vielleicht hab ich dann nächstes Jahr einen motzenden 4-jährigen und einen bockigen 2-jährigen.